3. Kick-Rechts-Weg

am 12. Juni auf dem Vorplatz

des Kasseler Kulturbahnhofs


Warum “Kick-rechts-Weg”?

Zuvorderst gilt es, den teilnehmenden Gruppen ein Gemeinschaftserlebnis mit Fußball auf der
Straße zu ermöglichen. Die gesamte Veranstaltung steht unter einem politischen Motto, das zu
den Zielen des Straßenfußballs passt: „Kick Rechts weg“. Intoleranz, rassistische und antisemitische
Äußerungen sowie das Auftreten von Neonazis sind auch in der Jugendkultur zu erkennen.
Hier setzt unser Event an und gibt sich so eine klare politische Ausrichtung. Ziel ist die
Aufklärung und die Stärkung derjenigen, die demokratisch, gewaltfrei und gegen die vielfältigen
Diskriminierungen auftreten.


Was heisst Strassenfussball?

Straßenfußball bezieht sich auf die Erfahrung, Fußball auf der Straße und nach möglichst freien Regeln zu spielen. Dafür werden Spielfelder aufgebaut und Rahmenregeln festgeschrieben, die ein anderes Erleben als im organisierten Vereinsfußball ermöglichen. Vorbild ist hierbei die Arbeit von streetfootballworld und den dort vernetzten weltweiten Projekten von Fußball-, Erziehungs- und Friedensarbeit. Hier zeigt  sich: „Wege zur friedlichen Konfliktlösung können spielerisch trainiert werden. Der Spaß am Spiel und am friedlichen Miteinander ermöglichen Erfolgserlebnisse und Perspektiven für die weitere Entwicklung.“

Wer kann mitmachen?

Ziel eines solchen Turniers muss es natürlich sein, eine möglichst bunte Zusammensetzung der Teams zu erlangen. Wegen des sozialen und integrativen Hintergrunds sind zunächst hauptsächlich Gruppen aus sozialen Einrichtungen und Projekten angesprochen. Mitspielen können Jungs und Mädchen in zwei Kategorien, zwischen 12-15 und 16-27 Jahren. „Kick Rechts weg“ ist nicht nur ein Fußballturnier sondern ein politisch-kulturelles Event. Alle Teams werden deshalb aufgefordert, das Event mit eigenen Beiträgen zum politischen Thema  zu bereichern: Das können z.B. Aktionsformen auf dem Platz sein, ebenso wie Transparente und kulturelle Beiträge zum Programm. Jedes  Team gibt sich einen Namen, aus dem eine Beschäftigung mit dem politischen Anlass deutlich wird.

Welche Regeln gibt es?

Die Gruppen spielen mit vier/fünf Feldspieler-Innen. Während des gesamten Spiels sollte mindestens ein Mädchen/eine junge Frau auf dem Platz stehen (Extrapunkt). Es wird ohne SchiedsrichterInnen, nur mit SpielbeobachterInnen gespielt, die faires Verhalten mit einem Extrapunkt bewerten können. Vor und nach dem Spiel stehen die Teams zusammen, besprechen einzelne Regeln (Handspiel, Foul, Rückpass) und werten danach das Spiel und erklären ein Team für fairer (Extrapunkt). Unfaires Verhalten kann zu Punkt- oder Torabzug führen.

Veranstalter:
Dynamo Windrad, die Evangelische Jugend Kassel, die Gewerkschaftsjugend, der Kasseler Jugendring, die Sportjugend Region Kassel, Kinder- und Jugendför-derung der Stadt Kassel und andere Institutionen der Jugendarbeit