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Pause bei der Bolz WM

Hier ist gerade Pause, weil Schweden gegen Nordkorea im Fernsehen läuft. Auch die Vorrunde der Bolz WM ist beendet. In Gruppe A konnten sich die Dynamitas den ersten Platz sichern. Zweiter wurden Käthes Tanten. Platz drei erreichte Keep on Moving. Letzter wurden die Sissis.

In der Gruppe B sieht die Platzierung folgendermaßen aus. Erste sind Blutgretchen, zweite sind die Titelverteidigerinnen Desasta. Der dritte Platz geht an das Uniteam und Platz vier an Miss Piggy.

Soeben hat das Organisationskomitee bekannt gegeben, dass die weiteren Spiele erst morgen stattfinden werden. Es wird im KO System gespielt werden. Dabei spielen die Ersten gegen die Zweiten und die Dritten gegen die Vierten

Die Gruppe B

In der Gruppe B messen sich Rot-Weiss Blutgretchen, Uniteam, Miss Piggy und Desasta. Experten schätzen diese Gruppe deutlich stärker ein als Gruppe A. Die Mannschaften selbst sprechen von der Todesgruppe und Fans tuscheln schon, dass diese Auslosung wohl verschoben wurde, um den Dynamitas einen Vorteil zu verschaffen.

Sowohl Blutgretchen als auch das Uniteam wurden ihren Favoritenrollen gerecht. Mit einem standesgemäßen 2:0 eröffneten sie ihr Turnier gegen Desasta und Miss Piggy. Gleich im nächsten Spiel trafen die beiden Gewinnerinnen aufeinander. Hier setzten sich die Blutgretchen mit 5:0 durch. Damit haben sie den ersten Platz in der Gruppe fast sicher.

Im vierten Spiel der Gruppe konnte Desasta mit 2:0 gegen Miss Piggy gewinnen. Für Miss Piggy geht es nun im letzten Spiel darum wenigstens noch ein Tor zu schießen. Beim Spiel Desasta gegen das Uniteam wird wohl der zweite Platz ausgespielt.

Die Gruppe A

In der Gruppe A treffen die Ausrichter, die Dynamitas, Käthes Tanten, Sissis Schicksal und Keep on Moving aufeinander. Gleich im ersten Spiel unterstrichen die Dynamitas ihre Favoritenstellung. Mit 5:0 wurde Keep on Moving nach Hause geschickt. Im zweiten Spiel konnten sich Käthes Tanten mit 2:0 gegen Sissis Schicksal durchsetzen.

Im Anschluss gab es ein packendes Spiel zwischen den Dynamitas und den Tanten. Während die Dynamitas eindeutig individuell besser sind, konnten die Tanten durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen. Es gab ein hart umkämpftes Spiel, in dem die Dynamitas mehr Spielanteile besaßen aber die Tanten die bessern Chancen hatten. Am Ende trennte man sich mit 0:0

Nach der 5:0 Niederlage schlug Keep on Moving nochmals auf dem Transfermarkt zu. Durch Einkäufe, die dem Team sofort halfen gelang es die Qualität deutlich zu steigern. Das Resultat war ein 1:0 Sieg gegen die Sissis.

Bolz WM 2011: Es geht los

Gestern Abend gab es die große Eröffnungsfeier der Bolz WM in Kassel. 8 Mannschaften aus ganz Deutschland hatten sich eingefunden. Die Organisatoren hatten sich einen originelle Auslosungsmodus überlegt. Jede Mannschaft sollten ihr eigenes Abschneiden prognostizieren.

Käthes Tanten überraschten mit einem außergewöhnlichen Tipp. 11. Platz lautete die Ansage. Auf Rückfrage unserer Redaktion gab es eine super Begründung. “In Kölle ist die 11 einfach ne gute Zahl”

Danach wurde noch ordentlich gefeiert und getanzt. Von der Orga war alles bestens vorbereitet. Ein kleiner Wermutstropfen blieb. Selbst im Festzelt war es so kalt, dass mein seinen Atem sehen konnte. Der Kommentar eines Fans: “Naja, eine Lichtgestalt in Ausbildung ist halt noch lange keine Lichtgestalt.

 

SCHIRMFRAU / PATRONAGE BOLZ WM 2011 “Angelika Ribler”

Angelika Ribler ist Leiterin des Projekts “Mobile Interventionsteams gegen Rechtsextremismus im Sport” bei der hessischen Sportjugend. Seit Jahren berät sie Sportvereine in Hessen bei Problemen mit Rassismus, “ethnischen” Konflikten und Neonazis. Sie wirbt bundesweit für die Positionierung von Sportvereinen bei rassistischen, antisemitischen und rechtsextremistischen Vorfällen. Sie ist eine der wenigen Hauptamtlichen im organisierten Sport in diesem Feld und füllt diese Arbeit mit Leidenschaft und politischer Haltung. Für ihr Engagement erhielt sie 2010 den Julius-Hirsch-Ehrenpreis des DFB.

Angelika Ribler is head of the project “Mobile Intervention Teams against nazist structures in sports” at the “Hessische Sportjugend”. For years, she has advised sports clubs in Hessen that have problems with racism, “ethnic” conflicts and Neo-Nazis. Nationwide she promotes the positioning of sports clubs against racist, anti-Semitic and right-wing extremist incidents. She is one of the few professionals in organized sports- management in this field and fills this work with passion and political attitude. For her commitment, she received the 2010 Julius-Hirsch prize from the DFB.