Vier Menschen stehen auf der Bühne und tragen Masken und Overalls! Das Stroboskop flattert und im ersten Moment fragt man sich womöglich: Karneval? Gar nicht so weit gefehlt, denn die Band kommt aus Köln, bekanntlich einer der Hochburgen des narrischen Treibens. Natürlich hat die Band weit mehr zu bieten als in erstaunlichen Kostümen aufzutreten. Als erster Blickfang erfüllen sie aber ihr Ziel: stehen bleiben und staunen! Nach zwei oder drei Stücken ziehen She’s All That den Zuhörer aber in den Bann, oder auch nicht, je nach musikalischen Vorlieben. Aber wenn man sich drauf einlässt, dann ist diese Band ein Erlebnis, vor allem live! Hier ist Party angesagt! Eine besondere Mischung aus Rock, elektronischen Beats, einigen winzigen Reggaetupfern und eines besonderen Gesangs der Frontfrau, womit dieses Geheimnis auch gelüftet wäre. Eine Sängerin, die eine absolute Rampensau ist und das Publikum immer wieder zum Mitmachen animiert. Vergleiche zu Bands wie Sigue Sigue Sputnik, The Prodigy oder Apollo 440 werden gerne gezogen, und sind nicht zu weit hergeholt. Und wenn das Publikum nicht den berühmten Stock im Arsch hat, dann wird hier getanzt, gerockt und wahlweise mitgesungen! Und am Ende des Konzertes schallen die Zugaberufe durch den Saal oder das Feld, die Band gibt noch mal alles, das Publikum ebenfalls und alle sind am Ende glücklich etwas ganz besonderes erlebt zu haben.

Wer diese Lobeshymne auf eine recht unbekannte Band nicht wahrhaben will kann sich auf entsprechenden Videoportalen eines besseren belehren lassen. Und Ihr meine lieben Leute werdet auf der Bolz-WM am 10.07. im Festzelt auf den Waldauer Wiesen Gelegenheit dazu haben, Euch eine eigene Meinung dazu zu bilden. Auf CD kann man sich die Band seit neustem übrigens auch kaufen, jüngst kam das Debutalbum „Extra Fruity Disgusting“ auf den Markt.

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